5 Plugins, ohne die deine Website nicht komplett ist.

11.06.2020

Plugins – die schnellen Helferlein, die deiner Website mehr Kraft verleihen. Dort, wo die Standardfunktionen von WordPress enden, kommen die Plugins in’s Spiel. Es gibt mittlerweile Tausende. Nahezu alles lässt sich mit Plugins abdecken und individuell an deine Bedürfnisse anpassen.

Es gibt jedoch auch eine Reihe an Plugins, welche einfach essentiell sind und bei deiner Website nicht fehlen dürfen. Ganz egal, was für ein Projekt du vorantreiben möchtest. Fünf davon stelle ich hier vor.

Wie installiert man eigentlich ein Plugin?

Ich habe eine gute Nachricht für dich: Es ist kinderleicht. Im Backend von WordPress findest du den Menüpunkt „Plugins“. Dort kannst du über die Suchfunktion das gewünschte Plugin finden. Ein Klick auf „Jetzt installieren“ – danach noch ein Klick auf „Aktivieren“ und das war’s. Das Plugin ist installiert. Achte darauf, dass die Version des Plugins kompatibel mit deiner WordPress Version ist. Generell sind Indikatoren für gute Plugins regelmäßige Updates (du kannst sehen, wann das Plugin das letzte Update erhalten hat), die Anzahl der aktiven Installationen und natürlich auch die Bewertungen.

Anmerkung: Die Faustregel für Plugins lautet: So wenig wie möglich, so viele wie nötig. Zu viele Plugins können deine Installation belasten und sich bspw. negativ auf die Ladezeit deiner Website auswirken.

Nun zu unseren Top 5 Plugins:

Ein Hinweis vorab: Ich gehe in diesem Artikel davon aus, dass du Divi als Theme nutzt. Wir nutzen Divi für all unsere Websites, empfehlen es in unserem Website Kickstart E-Book und arbeiten damit auch in unserem Website Kickstart Workshop. Dort gibt’s das Theme für Teilnehmer sogar als Geschenk mit dazu.

Ich erwähne das, weil Divi schon einige Funktionen mitbringt. Wenn du ein anderes Theme als Divi nutzt, kann es sein, dass du auf jeden Fall weitere Plugins benötigst. Beispielsweise ein Plugin für Kontaktformulare oder auch ein Plugin für Anmeldungen zu deinem Newsletter.

Jetzt aber wirklich – hier sind meine Top 5 Plugins. Ich habe mich hier – weitestgehend – auf kostenlose Plugins konzentriert. Es gibt natürlich auch kostenpflichtige Plugins, die sich denselben Problemen annehmen. Teilweise sind Plugins auch in der Basis-Version kostenlos und für mehr Funktionalität ist eine kostenpflichtige Lizenz nötig.

1. Yoast SEO – Das Plugin für Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung – ein schwerer Begriff. Kurz übrigens: SEO. Damit bezeichnet man Maßnahmen, die man ergreift, damit die eigenen Inhalte für Google besser auffindbar sind. Du möchtest schließlich, dass deine Website für Menschen, die nach deinen Themen bei Google suchen auch relativ weit oben angezeigt wird.

Yoast SEO ist eines der bekanntesten SEO-Plugins. Es hilft dir, deine Beiträge bzw. Seiten richtig aufzubauen, indem es dich leitet und Empfehlungen ausspricht. Du kannst auch viele Einstellungen für deine Website treffen. Beispielsweise kannst du festlegen, dass deine Datenschutzerklärung nicht indexiert wird. Wieso? Wenn jemand nach dir bzw. deiner Marke bei Google sucht, taucht deine Datenschutzerklärung nicht in den Suchergebnissen auf. Über einen Link auf deiner Seite bleibt es natürlich trotzdem erreichbar. Yoast SEO ist kostenlos.

2. Borlabs Cookie – Das Plugin für Cookie Hinweise

Spätestens seit Bekanntwerden der neuen DSGVO ist das Thema in aller Munde: Cookies. Was bedeutet das alles für dich? Einfach gesagt: Du musst die Zustimmung deiner Website-Besucher einholen, wenn du Tracking-Tools und Cookies einsetzen möchtest. Wir raten übrigens dringend dazu, solche Werkzeuge einzusetzen. Sie erlauben dir, Einblicke in das Nutzerverhalten deiner Website-Besucher zu erlangen und ermöglichen es dir auch, zielgerichtet Werbung auszuspielen.

Es geht also darum, dass du ein einfaches Tool brauchst, welches dir die technische Umsetzung dieser zwingend erforderlichen Zustimmung erleichtert. Meine Empfehlung ist hier ganz klar: Borlabs. Ich habe es auch schon in unserem E-Book erwähnt. Dieses Plugin ist zwar nicht ganz billig. Borlabs und Divi sind für uns jedoch mittlerweile zu Standard-Tools für jedes Website-Setup geworden. Auch hier der Hinweis: Bei unserem Website Kickstart Workshop erklären wir, wie Borlabs eingerichtet wird – und wie bei Divi, gibt’s auch hier die Lizenz geschenkt.

Aber keine Sorge: Borlabs ist sehr intuitiv zu bedienen und sieht obendrein auch noch super aus. Borlabs macht es dir einfach, die verschiedenen Tools wie Google Analyctis, Facebook Pixel etc. korrekt einzubinden. 

3. WP Super Cache – Das Plugin für die Schnelligkeit deiner Website

Caching-Plugins verringern die Ladezeit deiner Website. Das verbessert einerseits die Nutzererfahrung deiner Besucher erheblich und andererseits wirkt es sich positiv auf dein Google-Ranking aus. Meine Empfehlung hier ist WP Super Cache. Dieses Plugin ist von der Funktionalität und Zuverlässigkeit wirklich top, obwohl es kostenlos ist. Eine kostenpflichtige Alternative wäre WP Rocket. WP Rocket ist sozusagen der Platzhirsch unter den Caching-Plugins, kostet aber auch etwa 40 Dollar pro Jahr – pro Seite.

Hinweis: Es kann durchaus vorkommen, dass sich Caching-Plugins beispielsweise nicht gut mit Online Shops vertragen. Also: die Website durchtesten nach der Installation!

4. EWWW Image Optimizer – Das Helferlein für deine Bilder

Ladezeiten, Nutzererfahrung, Google-Ranking. Im Kontext von WP Super Cache habe ich schon davon geschrieben. Ein häufiger Grund für schlechte Ladezeiten sind die Bilder auf deiner Website. Hier hilft EWWW Image Optimizer. Dieses Plugin komprimiert jedes hochgeladene Bild ganz automatisch – ohne Qualitätsverluste. Sowohl die Bilder, die neu hochgeladen werden als auch die bestehenden Bilder werden optimiert.

5. Popup Maker – Das Plugin für schöne und effektive Pop-ups

Wir sehen sie überall: Pop-ups. Leider werden sie oft sehr störend platziert – gepaart mit einem schlechten Design. Sie sind jedoch wirklich unglaublich effektiv, wenn es darum geht, deinen Besuchern weitere Inhalte vorzuschlagen oder für eine Newsletter-Anmeldung zu begeistern. Deswegen hier meine Empfehlung Nummer fünf: Das Plugin Popup Maker. Vor allem gepaart mit Divi bzw. dem Divi Builder lassen sich wunderschöne und effiziente Pop-ups erstellen, die Besucher auf deiner Website halten oder deine E-Mail Liste zum Wachsen bringen.

Divi und Borlabs Cookie geschenkt bekommen.

In unserem Website Kickstart Workshop zeigen wir dir, wie du an nur einem Tag deine eigene, professionelle Website erstellst. Wir nutzen dort auch das Divi Theme und das Borlabs Cookie Plugin. Wir zeigen dir u.a. wie du diese beiden Dinge einrichtest und mit ihnen umgehst. Die Lizenzen im Wert von über 200 Euro gibt's beim Workshop mit dazu.

Johannes Ellenberg

Johannes Ellenberg

Startup-Experte & Unternehmercoach

 

Ich bin nun seit mehr als einem Jahrzehnt als Unternehmer, Startup-Enthusiast, Autor, Berater, Speaker und Verfechter unseres Mittelstands unterwegs. Ich unterstütze Unternehmen und Unternehmer mit Workshops, Seminaren und Vorträgen bei ihrer Transformation in die digitale Welt.