3 Gründe warum es besser ist, die eigene Website selber zu erstellen.

09.06.2020

Das leidige Thema Website beschäftigt viele. Von Selbstständigen und Freiberuflern über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu NGO’s und Stiftungen. Es beschäftigt eben vor allem die Unternehmungen, die nicht eben mal ein paar Tausend Euro für einen Freelancer oder eine Agentur ausgeben können. Die gute Nachricht: Das musst du nicht! Hier sind drei Gründe dafür, dass es viel besser ist, wenn du deine Website selbst in die Hand nimmst.

1. Es ist günstiger.

Wie schon eingangs beschrieben, viele haben nicht das Budget, um einen Dienstleister zu engagieren. Wer sich dem Thema Website selbst annimmt, der hat sich diesem Problem entledigt. 

Schauen wir einmal auf die Zahlen: Selbst für eine einfache Website solltest du einmalige Kosten in Höhe von ca. 1000-1500€ einplanen. Wie komme ich darauf? Wir können es ja einmal durchrechnen. Sagen wir, es werden zwei Tage benötigt, um die Website wirklich komplett final fertigzustellen. Rechnen wir einmal mit einem Stundensatz von 65 Euro. Das ist für Freelancer im Medienbereich so in etwa der durchschnittliche Stundensatz.

  • Also: 16 Stunden x 65 Euro = 1040 Euro

Rechnen wir noch ein zweites Beispiel mit einem Stundensatz von 90 Euro. Das entspricht dann dem eher unteren Stundensatz einer Agentur.

  • Also: 16 Stunden x 90 Euro = 1440 Euro

Das sind aber nur einmalige Kosten. Es fallen laufende Kosten für Wartung, Änderungen, Hosting etc. an. Wir wollen einmal vergleichen, was auf dich zukommt, wenn du das selber angehst. Du brauchst eine Domain, ein Hosting, gewissermaßen eine Software und ein Layout (Vorlage), wenn du keine Kenntnisse im Webdesign mitbringst. Diese brauchst du jedoch auch nicht. Du brauchst auch keine Programmierkenntnisse. Das ist das Schöne heutzutage. Wir rechnen einmal sehr, sehr großzügig.

  • Domain: 20 Euro im Jahr
  • Hosting: 80 Euro im Jahr
  • Software/CMS: Wir empfehlen WordPress – kostenlos
  • Theme (Layout): 100 Euro einmalig
  • Plugins (Erweiterungen): 100 Euro einmalig

Das obige Beispiel würden Gesamtkosten für das erste Jahr von 300 Euro ergeben. Es ist aber auch schon für 50 Euro zu realisieren. Das kommt ganz auf das Projekt und die Anforderungen an. Viel wichtiger ist jedoch: Es sind einmalig ca. 1000 Euro, die gespart werden. Langfristig aber noch mehr, da du Änderungen etc. selber durchführen kannst.

2. Du bist unabhängiger und schneller.

Die digitale Welt ist rasend schnell. Das ist Chance und Risiko zugleich. Eins ist klar: Um davon zu profitieren, muss man dem Tempo gewissermaßen standhalten können. Was ich damit meine? Ich zeige es dir.

Stell dir vor, du möchtest ein neues Produkt einführen und somit soll es auch auf deiner Website sichtbar sein. Du hast deine Website jedoch von einem Freelancer oder einer Agentur machen lassen. Und die Agentur bzw. der Dienstleister sind grad vollkommen ausgelastet. Sie haben in der Zwischenzeit neue Projekte angenommen und können dein Anliegen nirgends zwischenschieben. Was kannst du tun? Naja, entweder warten oder einen anderen Dienstleister suchen.

Egal welchen Weg du gehst, es ist nicht selten, dass es einige Tage oder gar Wochen dauert.

Das kann viele Formen annehmen. Mal geht es um ein neues Produkt. Das kann vielleicht sogar zeitlich begrenzt sein, wenn es sich beispielsweise um eine Veranstaltung o.Ä. handelt. Oder geht es um gutes Feedback, was du unbedingt auf deiner Website zeigen möchtest – vielleicht wäre durch die gute Rezension ein Besucher deiner Website zu einem wirklichen Interessenten geworden? Bei jeder kleinen Änderung bist du auf Hilfe angewiesen. Es wird jedoch immer länger dauern, als wenn du es selbst erledigen kannst.

Und der Supergau: Du musst den Hosting-Anbieter wechseln? Du möchtest nicht mehr mit dem Freelancer oder der Agentur zusammenarbeiten? Wenn solche Dinge auftreten, dann geht das Theater so richtig los. 

Umsetzungsgeschwindigkeit ist einer der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Welt – und deine Website ist ein zentrales Element.

Noch ein weiterer, kleinerer Punkt:

Daten zu erheben ist in der Online-Welt essentiell. Und die meisten bzw. auch wertvollsten Daten lassen sich eben auf der eigenen Website sammeln. Vorteile kann man daraus allerdings erst dann wirklich ziehen, wenn man versteht, was dort passiert. Einerseits ergeben sich also Chancen daraus, andererseits auch Pflichten. Stichwort DSGVO. Das neue Datenschutzgesetz und die geplanten Verschärfungen machen es heute wichtiger denn je, die Art und Weise, wie Kundendaten verarbeitet und gespeichert werden, zu kontrollieren.

3. Man sieht kaum einen Unterschied. Es ist für jeden möglich – auch für dich.

Damit meine ich nicht, dass du eines von den Website-Baukasten-Systemen nutzen sollst, die sich erbitterte Marketingschlachten liefern. Es gibt nämlich einen Weg zwischen selbst programmieren auf der einen Seite und einem Website-Baukasten auf der anderen Seite. Den goldenen Mittelweg sozusagen. Und dieser ermöglicht wirklich jedem, mit ein bisschen Einarbeitungszeit und Motivation, eine eigene, professionelle mit umwerfenden Design Website zu erstellen.

Das ist doch das, was die meisten Menschen immer davon abhält: “Ich kann ja nicht programmieren”.

Die Möglichkeit ist also vom Tisch, oder? Falsch! Musst du heutzutage nämlich nicht. Und Baukasten? Sie sind gut, wenn es darum geht, lediglich eine digitale Visitenkarte zu haben.

Wenn du nur ein kleines bisschen mehr Funktionalität benötigst, musst du dich anderweitig umschauen. Und das wirst du früher oder später. Ich rate dir nur: Mach es von Anfang an richtig. Und das ist für jeden möglich, der bereit ist, sich etwas Zeit zu nehmen und sich einzuarbeiten. Wir schaffen es beispielsweise regelmäßig den Teilnehmern in unserem Website Kickstart Workshop alles beizubringen, was wichtig ist.

Die goldene Mitte ist: Hosting und Domain selber besorgen, WordPress aufsetzen, ein gutes Theme holen und die richtigen Plugins installieren. Dann bist du good to go. 

Das Problem ist nur: Es gibt hunderte Anbieter für Domains und Webhosting sowie tausende Themes und Plugins. Du brauchst also eine Anleitung. Nicht jeder möchte an unserem Workshop teilnehmen. Außerdem findet dieser immer live und in einer kleinen Gruppe statt – es kann also auch gar nicht jeder teilnehmen, für den das Thema interessant ist.

Wir haben also die Methode, das Setup und die Werkzeuge in ein kostenloses E-Book gepackt. Das sind Grundlagen, die du einmal gelesen haben solltest, wenn du deine Website selber machen möchtest. Außerdem sind dort auch ganz konkrete Empfehlungen für Anbieter dabei, sodass du da nicht im Offerten-Dschungel untergehst. Das E-Book zeigt dir also alles, was du wissen musst – nur einarbeiten musst du dich selbst.

Das kostenlose Website Kickstart E-Book

Alles was du brauchst und alles, was du wissen musst, um deine Website selber zu machen.

Johannes Ellenberg

Johannes Ellenberg

Startup-Experte & Unternehmercoach

 

Ich bin nun seit mehr als einem Jahrzehnt als Unternehmer, Startup-Enthusiast, Autor, Berater, Speaker und Verfechter unseres Mittelstands unterwegs. Ich unterstütze Unternehmen und Unternehmer mit Workshops, Seminaren und Vorträgen bei ihrer Transformation in die digitale Welt.